Informationen zu Schwangerschaft und Corona - Dr. Martin Swoboda & Mag. Carolin Unger-Swoboda

Praxis für Frauenheilkunde und Psychotherapie
Dr.  Martin  SWOBODA   &    Mag.  Carolin  UNGER - SWOBODA
4910 Ried im Innkreis    -    Schwanthalergasse 8
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M E N S C H  &  F A M I L I E
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Informationen zu Schwangerschaft und Corona

Allgemeine Informationen



Liebe Patientin !

"Nicht die beste Zeit zum schwanger sein" ist ein  häufiger Ausspruch in der aktuellen Zeit.

Lassen Sie sich Ihre Schwangerschaft nicht durch dieses fiese Virus vermiesen !

Einige Informationen zu CoVid19 in der Schwangerschaft finden  Sie unter folgenden Rubriken:


COVID-IMPFUNG bei Kinderwunsch und in der Schwangerschaft:

Aktuelle Empfehlungen:

Die Empfehlungen zur CoVid-Impfung für Frauen mit Kinderwunsch und in der Schwangerschaft sind  wie auch das medizinische Wissen zu diesem Thema einem stetigen Wandel unterworfen. Eine gute Quelle zu den  aktuellsten Empfehlungen ist die CoVid-Seite der OEGGG (Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe).

Zum Zeitpunkt unserer Ordinations-Homepage-Aktualisierung (13.5.2021) war die Version vom 29.4.2021 die letzte Empfehlung.

Darin finden sich die folgenden Empfehlungen (ohne Gewähr - weitere erfolgte Aktualisierungen der Empfehlungen und des medizinischen Wissens zwischenzeitig jederzeit möglich!):

Für Frauen mit Kinderwunsch:

"Frauen mit aktuellem Kinderwunsch bzw. in der Planungsphase einer Schwangerschaft ist die
Impfung zu empfehlen. Es wird derzeit vorsichtshalber empfohlen die Impfung ca. 1 Monat vor einer
geplanten Schwangerschaft durchführen zu lassen (2te Dosis sollte zu diesem Zeitpunkt verabreicht
worden sein). Es gibt derzeit keinen Hinweis auf Basis von prä-klinischen Daten, dass die mRNACOVID-
19 Impfung eine negative Auswirkung auf die weibliche Fertilität haben könnte."

Für schwangere Frauen:

"Die zur Verfügung stehende Datenlage sollte mit der Schwangeren individuell besprochen werden –
mit dem Hinweis, dass es bis dato keinerlei beschriebenen negativen Effekte auf den weiteren Verlauf
gibt. Folgende Punkte sind zu berücksichtigen:

• Schwangeren Frauen, welche aufgrund ihrer bereits bestehenden Erkrankungen, zu einer
Risikogruppe zählen, soll, nach entsprechender Aufklärung, eine Impfung während der
Schwangerschaft empfohlen werden („Off-Lable-Use“). Hierzu zählen bekannte Risikofaktoren
wie: arterielle Hypertonie, Adipositas, Diabetes Mellitus Typ 1 und Typ 2, schwere
Asthmaerkrankungen/Atemwegserkrankungen, chronische Autoimmunerkrankungen mit
immunmodulierender Medikation, schwere kardiovaskuläre Erkrankungen (siehe auch
Literaturstelle 1, Tabelle 2: Vorerkrankungen oder körperliche Gegebenheiten mit Risiko für
schweren Verlauf von COVID-19).

• Es soll eine Aufklärung über das generell im Vergleich zu nicht-schwangeren Frauen erhöhte Risiko
für einen schweren Verlauf der COVID-19 Infektion während der Schwangerschaft und die
potentiellen Risiken in Bezug auf den weiteren Schwangerschaftsverlauf erfolgen. Basierend
darauf soll die Impfung für alle schwangeren Frauen nach derzeitigem Wissensstand im Off-
Label-Use empfohlen werden (siehe zweiter angegebener Link unter Literaturquellen).

• Bei Frauen, die sich nicht in der Schwangerschaft impfen lassen möchten, Aufklärung (siehe dazu
Empfehlung weiter unten) über die Möglichkeit der Impfung nach der Schwangerschaft, falls als
einziger Risikofaktor für eine schwere Verlaufsform der Erkrankung die Schwangerschaft vorliegt
und eine Minderung der Expositionsgefahr durch soziale Kontakteinschränkung sowie Einhalten
der Sicherheitsmaßnahmen (Tragen einer Maske bei sozialen Kontakten, regelmäßige
Händehygiene und Einhalten der physischen Abstandsregeln) möglich ist.

• Weiters sollte die Impfung, falls diese nach ausführlicher Aufklärung von der Schwangeren
gewünscht wird, aus generellen Überlegungen einer potentiell erhöhten Vulnerabilität der
Schwangerschaft im ersten Trimenon, auf den Beginn des zweiten Trimenons verschoben
werden. (Überlegung basierend auf: https://www.health.harvard.edu/blog/wondering-aboutcovid-
19-vaccines-if-youre-pregnant-or-breastfeeding-2021010721722."

Die Empfehlungen können sich sehr rasch ändern.






Allgemeine Tips zum Umgang mit der CoVid-Situation in  der Schwangerschaft:

Wenn irgendwie möglich, geniessen Sie es , die Schwangerschaft in einer etwas weniger hektischen und "allgemein beruhigten" Zeit zu verbringen, als es der Alltagsstreß in Vor-Covid-Zeiten zugelassen hätte. "Alles hat auch sein Gutes". So sinken auch Ansteckungswege für andere Virusinfektionen und - bei weniger zurückgelegten Kilometern im Auto - sinkt auch die Gefahr eines Unfalles in der Schwangerschaft :)

Vor allem: MACHEN SIE SICH KEINE ÜBERTRIEBENEN  SORGEN !

Als Schwangere sollten Sie  aber durchaus sehr vorsichtig sein, wenn möglich nicht mit dem Virus infiziert zu werden.

BEFOLGEN SIE DAHER ALLE
EMPFEHLUNGEN ZUR INFEKTIONSVERHINDERUNG BESONDERS GENAU:



Sprechen Sie auch mit Ihrem Dienstgeber oder Vorgesetzten,
wie Sie Ihren Arbeitsplatz (um)gestalten können, um eine Infektion
bestmöglich zu verhindern.

Sollten Sie - trotz aller Bemühungen Ihres Dienstgebers, Ihnen einen möglichst sicheren Arbeitsplatz zu gestalten - DIREKTEN PHYSISCHEN KONTAKT mit DRITTPERSONEN in Ihrer Arbeit nicht vermeiden können (z.B. Friseurinnen, Masseurinnen, Stylistinnen, ...) , gilt eine Novelle zum Mutterschutzgesetz bis 31.3.2021, die Ihnen  eine Arbeitsfreistellung bei vollen Bezügen ab der 14. SSW zusagt. Lesen Sie mehr  zu dieser Freistellungsoption.

Im November 2020 wurde ein update der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe zu CoVid in der Schwangerschaft, Geburt und Stillzeit publiziert:



INFORMATIONEN
zur
FFP2-MASKE in der
SCHWANGERSCHAFT






Freistellung für Schwangere ab der 14. Schwangerschaftswoche bei UNVERMEIDBAREM PHYSISCHEM PERSONENKONTAKT:

Was bedeutet die neue Sonderfreistellung COVID-19 für Schwangere?

Ab Beginn der 14. Schwangerschaftswoche besteht vermehrt die Gefahr eines schwereren Krankheitsverlaufes bei einer Infektion mit COVID-19.

Daher soll es einen Freistellungsanspruch für werdende Mütter geben. Das betrifft Schwangere ab der 14. Schwangerschaftswoche mit Arbeiten, bei denen ein physischer Körperkontakt mit anderen Persoenen erforderlich ist.Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber Schwangere sind ab diesem Zeitpunkt angehalten durch Änderung der Arbeitsbedingungen oder Versetzung an einen anderen Arbeitsplatz eine Gefährdung zu vermeiden. Auch die Möglichkeit von Homeoffice muss dabei geprüft werden.

Ist das nicht möglich, hat die schwangere Arbeitnehmerin Anspruch auf Freistellung mit Entgeltfortzahlung.
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bekommen die Kosten vom Krankenversicherungsträger ersetzt.









Rufen Sie mich an (0 699 / 11 49 20 75 ) und wir besprechen alle Ihre Fragen - auch, wie wir hinsichtlich Ihrer Kontrollen vorgehen werden !

Kommen Sie aber bitte  NICHT in die ORDINATION beim Verdacht auf eine Infektion oder während der Quarantänedauer!

IN DEN ALLERMEISTEN FÄLLEN GEHT ALLES GUT AUS !!!
DIE ALLERMEISTEN KINDER, die bei COVID in der Schwangerschaft geboren wurden, sind VÖLLIG GESUND !

Wenn Sie in der Frühschwangerschaft bis zur 14. Schwangerschaftswoche eine CoVid-Infektion  bekommen  haben, lassen Sie zur Sicherheit auf jeden Fall  ein sogenanntes "Ultraschall-Frühscreening" und ein "Organscreening" an einem entsprechend ausgestatteten Ultraschall-Institut durchführen.

Schwangere haben im Vergleich zu nicht-schwangeren Frauen ein erhöhtes Risiko für Thrombosen und Embolien, das durch CoVid 19 noch gesteigert werden kann !

Besprechen Sie daher umgehend mit Ihrem Frauenarzt/-ärztin ob eine Therapie mit "Anti-Thrombose-Spritzen"  bzw. "Venenspritzen" (z.B. Lovenox, ... aut simile), wie man sie z.B. bei Gipsverbänden oder längerer Immobilisierung verwendet, bei Ihnen Sinn machen kann. Diese sogenannten "niedermolekularen Heparine" (NMH) sind auch in der Schwangerschaft gut verträglich und die Verabreichung stellt KEINE Gefahr für Ihr Kind dar. Die Handhabung dieser Spritzen (man kann sie einfach selbst unter die Haut spritzen) ist einfach für Sie zu erlernen - für einige davon gibt es auch sogenannte "Patienten-Pens".

Die tägliche Gabe von Anti-Thrombose-Spritzen (LMH-Injektionen) ist vor allem wichtig, wenn ...

- Ihre Krankheitssymptome heftiger sind - vor allem wenn Sie viel Ruhe brauchen und viel Liegen müssen

- neben der Schwangerschaft weitere Risikofaktoren für Thrombosen bei Ihnen gegeben sind, z.B.
 - wenn Sie schon einmal eine Thrombose oder Embolie hatten !   
 -  wenn  ein naher Verwandter unter 50 Jahren  eine Thrombose oder Embolie hatte
 - bei Übergewicht
 - bei Krampfadern
 - Lebensphase > 35-38 Jahre
 - ... usw. ....

Trinken Sie viel während Ihrer Erkrankung und versuchen Sie, die "Venenpumpe" ein bisschen anzuregen:
stehen Sie öfter mal auf und heben Sie sich auf die Fußballen (Ferse über den Boden  anheben), ...
wenn Sie viel liegen müssen: Beine in die Höhe und  einige Minuten "in der Luft radfahren" ...
Alles natürlich "mit Maß und Ziel" - nichts übertreiben !!! Ruhe und Schonung sind wichtig !

Machen Sie sich um Ihr Baby nicht zu viele Sorgen - vor allem, wenn die Infektion  nach der 14. Schwangerschaftswoche eingetreten ist. In den allermeisten Fällen wird Ihr Kind Ihre Infektion ohne irgendwelche Probleme überstehen!

Wichtig ist aber trotzdem, dass Sie nach der Infektion ca. alle 2-3 Wochen das Wachstum und die Placentafunktion (Doppler) kontrollieren lassen, da es Hinweise gibt, dass die Placenta nach CoVid-Infektion eine eingeschränkte Funktion  haben könnte.

Praxis für Frauenheilkunde und Psychotherapie
phone: +43 77 52 - 84 222      
fax: +43 77 52 - 84 222 - 22
mail: ordi.swoboda@gmx.at   
   

p: +43 77 52 / 84 222
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